Kategorie: Wettbewerbe

Turnhalle Überstorf, Wettbewerb 2014

In der bestehenden Schulanlage von Überstorf soll die bestehende Turnhalle durch einen Neubau mit zusätzlichem Mehrzwecksaal ersetzt werden.
Der Entwurf setzt ein kompaktes Bauvolumen an die ansteigende Erschliessungstrasse. Der Haupteingang liegt direkt an der Dorfstrasse und bildet zusammen mit einer Freitreppe einen neuen Haupteingang zur ganzen Schulanlage. Zwischen Schulhaus, neuer Halle und Kirche wird ein grosszügiger Raum aufgespannt, der auf verschiedenen Niveaus vom Schulhausplatz, den Aussensportanlagen und einem Spielplatz genutzt wird.

Herdernstrasse, Wettbewerb Wohn- und Geschäftshaus, Zürich 2014

Gefragt war ein Wohnhaus mit ökonomischen Wohnungen, die von möglichst vielen Menschen bewohnt werden können.
Wir haben uns für eine Wohntypologie mit grosszügigen Wohnküchen und einem knappen Wohnzimmer, das auch als Zusatz- oder Gästezimmer benutzt werden kann. Das Erdgeschoss ist flexibel unterteilbar und kann an der prominenten Strassenecke durch verschiedene Nutzungen belegt werden. Die Fassade nutzt die Vorteile des Leichtbaus zu einer grosszügigen Geste im Sockelbereich und verleiht dem Gebäude eine an dieser anonymen Stele der Stadt ein expressives Gesicht.

Sue & Till, Studienwettbewerb, Winterthur 2013

Hohl-/Freihofstrasse, Gesamtleistungswettbewerb auf Einladung, Zürich 2013

Auf dem Geviert spannen zwei markante Gebäude einen grossen Hof auf. Die Erschliessung des Hofs erfolgt über einen Haupteingang von der Hohlstrasse und einen Nebeneingang von der Freihofstrasse. Die Siedlung bekommt an der in Zukunft noch wichtigeren Hohlstrasse eine prominente Adresse.
Das Innere der Gebäude lebt von der Spannung zwischen tragenden Wandscheiben und Leichtbauwänden. Durch die leicht zurück versetzte Lage des Hauptgebäudes können die Balkone und Wohnzimmer trotz Strassenlärm gegen die Sonne ausgerichtet werden.

Limmatfeld, Studienwettbewerb, Dietikon 2013

Innerhalb eines Gestaltungsplanes werden die einzelnen Baufelder eines ehemaligen Industrieareales in Dietikon bebaut. Für zwei der Baufelder, die an einem Kanal liegen, haben sich zwei Bauherrschaften zusammengetan mit dem Ziel, ein über die Parzellengrenzen und Strassen hinweg reichendes bauliches Ensemble zu erhalten, dass sich zu einem räumlich Ganzen verbinden soll.

Wir schlagen eine städtebauliche Figur vor, die, durch alternierende Aussenräume, den Wunsch der Bauherrschaften umzusetzen versucht und die Baufelder untereinander verbindet und sie zugleich zum Flussraum hin öffnet. Unterschiedliche Aussenräume mit unterschiedlichen Graden an Öffentlichkeit entstehen: ein Platzraum als Schwerpunkt der Überbauung, ein Spielfeld und als Erweiterung der Uferpromenade ein Parkraum.

Um möglichst grosszügige Hauszwischenräume, respektive Aussenräume zu erhalten, haben wir die maximale Gebäudetiefe von 18 Mertern, die der Gestaltungsplan erlaubt, ausgeschöpft. So weisen die Wohnungen in der Gebäudemitte jeweils einen Raum über die gesamte Haustiefe auf. Merkmal dieses Raumes sind die seitlich vor- und zurückspringende Wände, die den langen Raum rhythmisieren und gliedern. Nischen und Eingänge entstehen. Hellere und intimere Bereiche wechseln sich ab, wobei der tiefe Raum auf den Balkon hinaus noch verlängert und mit dem Aussenraum verknüpft wird. Der Balkon ist zum Wohnraum seitlich versetzt, damit der Blick aus dem Wohnzimmer am Balkon vorbei geht und gleichzeitig die Verschattung der Fassade minimiert wird.

 

Passerelle Torfeld Süd, Aarau, Studienauftrag 2012

Vom neuen Stadion Aarau soll eine Fussgängerbrücke in das Quartier jenseits der SBB-Gleise führen. Die Erstellung muss während des Zugbetriebs erfolgen; aus dem gleichen Grund war eine unterhaltsarme Bauweise zu wählen.

Das vorgeschlagene Bauwerk besteht aus zwei Teilen: einem rhythmisierten Stahlfachwerk und drei Brückenaufgängen aus Beton. Auf diese Weise wird die zeichenhafte Brückenkonstruktion von den etwas sperrigen und zum heutigen Zeitpunkt noch nicht ganz festgelegten Aufgängen und Liften formal getrennt.

Guldisloo Wetzikon, Studienauftrag 2011

Spinnerkönig, Wohnüberbauung mit 61 Wohnungen auf dem Kunzareal, Windisch, 2010- 2014

Das ehemalige Textilindustrieareal wird in Etappen und mit verschiedenen Teilprojekten und Projektteams entwickelt. Die alten Fabrikgebäude werden zum Teil umgenutzt und teilweise durch Neubauten ersetzt. Für das Baufeld East-Side, das aus den Baufeldern M2, M3, M4 und einer Sammelgarage besteht, fand ein Architekturwettbewerb statt, den HLS Architekten für sich entscheiden konnten.

In drei Neubauten entstehen Mietwohnungen von verschiedener Grösse und Art. Allen gemeinsam ist die Ausrichtung auf die Flusslandschaft und die ersten Juraausläufer. Die Innenräume spielen mit der Spannung zwischen der Baustruktur und den (flexiblen) Innenausbauten. Durch die Inszenierung der Baustruktur erhalten die Wohnungen einen loftartigen Touch und erweisen der Geschichte des Kunz-Areals so ihre Referenz.

Hornbach, Neubau städtische Wohnsiedlung, Zürich, Studienwettbewerb 2011

Green City Baufeld A, Studienauftrag, Zürich 2011-2012

Das Areal der ehemaligen Sihl-Papier-Fabrik ist eine der letzten grossen Industriebrachen der Stadt Zürich und soll in den nächsten Jahren in Etappen zu einem dichten Stadtquartier umgebaut werden. Für die drei Baufelder, die für den gemeinnützigen Wohnungsbau reserviert sind, wurde im Winter 2011/12 ein Architektur-Wettbewerb durchgeführt. Auf dem schmalen Baufeld A zwischen der Allmendstrasse und der Sihltalbahn konnte HLS die Konkurrenz ex aequo mit em2n Architekten für sich entscheiden. Nach einer Überarbeitungsrunde haben sich die Genossenschaften für das Projekt von em2n entschieden.
Gefragt waren wirtschaftliche Grundrisse, die eine Antwort auf die schwierige Lärmsituation entlang der Allmendstrasse finden und ein Erdgeschoss, dass zwischen der Strasse, der Bahnhaltestelle und dem Innern des neuen Quartiers zu vermitteln weiss. HLS schlagen ein Gebäude vor, dass sowohl durch seine Kubatur wie auch durch die Materialisierung mit Klinker ein starkes Zeichen am Eingang zu Green City setzt. Die Wohnungen spielen mit der Zweiseitigkeit: Die Wohnräume öffnen sich über Balkone gegen die ruhigere Ostseite – gegen die Abendsonne und die Flanken des Üetlibergs schweift der Blick durch ein grosses Panoramafenster.