Thema: Umbau / Renovation

Runchett Poschiavo, Umbau 2020

Im Wald leicht oberhalb von Poschiavo liegt das ehemalige Atelierhaus des Schriftstellers Wolfgang Hildesheimer. Es wurde in den 1960er-Jahren erstellt und in den 1980er-Jahren zu einem Ferienhaus erweitert.

Das Haus dient den neuen Besitzern als temporärer Wohnsitz. Zu diesem Zweck wurde es komplett entrümpelt. Spätere Einbauten wurden entfernt, um die Raumabfolge Küche – Salon räumlich erlebbar zu machen und dem kleinen Haus durch unterschiedliche Raumhöhen, Verengungen und Ausweitungen eine Grosszügigkeit zu verleihen.

Die Räume treten nun durchgängig als weisse Raumskulptur in Erscheinung. Neue, je nach Situation unterschiedlich angeschlagene Fenster erlauben differenzierte Ein- und Ausblicke. Alle Holzarbeiten sind in Lärchenholz ausgebildet und schaffen einen Kontrast zu den weiss gekalkten Wänden. Als architektonische und soziale Mitte des Hauses wurde ein traditioneller Kachelofen eingebaut.

Ausbauten Triemli 1, Innenausbauten 2017-2020

In unserer Siedlung Triemli haben wir im Erdgeschoss des Langhauses entlang der Birmensdorferstrasse die Erdgeschossausbauten geplant: Ein Kinderhort, eine Kinderkrippe (Kita Kiddi), ein Geschäft für Eislaufbedarf (Dance & Glamour) und eine Quartierküche (Quartierpot) mit Laden.

Stampfenbachstrasse, Studie Umbau und Sanierung 2018

Das repräsentative Stadthaus aus dem Jahre 1900 enthält Gastronomie im Erdgeschoss, darüber drei Bürogeschosse und bis und mit Dachräume zwei Wohngeschosse. Das Haus soll aussen wie innen total renoviert werden. Die Dachräume können zusätzlich mit Wohnungen ausgebaut werden. Denkmalpflegerische Aspekte spielen eine wichtige Rolle.

Glarnerstrasse Siebnen, Renovation und Aufstockung eines Wohn- und Geschäftshauses, 2016 - 2018

Das Gebäude aus dem Jahre 1976 befindet sich im Zentrum von Siebnen. Der Bestand mit Wohnungen, Studios (ehemals Hotelzimmer) sowie Verkaufs- und Gastronutzungen im Erdgeschoss soll komplett renoviert werden: Ertüchtigung der Statik (Erdbebensicherheit), neue Haustechnikinstatallationen (Strangsanerungen), Gebäudehülle (Neue Fenster, Storen; neues Dach), Innenrenovation der Wohnungen (inklusive neuer Nasszellen).

Dazu wird das Gebäude mit drei bis vier neuen Attikawohnungen um ein Geschoss aufgestockt. Die Aufstockung erfolgt in Holzbau.

Heinrich, Umbau eines Industriegebäudes in ein Parkhaus auf dem Kunzareal, Windisch, 2014/2017

Ein monumentales Fabrikgebäude aus den 1950er-Jahren soll in ein Parkhaus umgewandelt werden. Dabei wird die Südfassade – bisher eine Brandmauer zu einem abgebrochenen Verbindungsbau – zur neuen Hauptfassade und zur Erschliessungsschicht. Die neue Fassade soll mit ihrer Schlämmung dem Haus eine archaische Kraft geben.

Bundesbriefmuseum Schwyz, Renovation und Umbau 2011 - 2014

Das Bundesbriefarchiv wurde 1936 eröffnet und beherbergt den Bundesbrief von 1291, weitere 15 Bündnisdokumente aus der frühesten Zeit der Eidgenossenschaft sowie eine Anzahl von Schlachtenfahnen.

Beim Umbau ging es darum, das Museum für einen modernen Betrieb zu erweitern, die Ausstellungsgegenstände mit einer zeitgemässen Szenographie neu zu präsentieren und das Gebäude technisch instand zu setzen (Erdbebensicherheit, Behindertengängigkeit, Haustechnik etc.). Das architektonische Hauptelement des Umbaus ist die neue verglaste Eingangshalle mit Cafeteria und Museumsshop. Im Erdgeschoss kommen weiter ein neuer Vortragssaal und ein Raum für Wechselausstellungen hinzu. Daneben wurde das Haus aufgefrischt, teilweise auch in die ursprüngliche Gestalt zurückgebracht.

Alte Bernstrasse, Umbau, Rüfenacht 2004

In einem Mehrfamilienhaus einer ehemaligen Gärtnerei, vom Amt für Denkmalpflege als schützenswert eingestuft, sollte die Erdgeschosswohnung renoviert und vergrössert werden.
Die Bauherrschaft besitzt durch Ihre Sammelleidenschaft eine beachtliche Menge an Büchern und Kunstgegenständen. Durch zahlreiche Umzüge immer nur in Kisten gelagert und nie in voller Grösse genossen, sollte diese Sammlung nun endlich einen Raum bekommen.

Beim Umbau galt es in erster Linie Platz für die vielen Bücher der Bauherren zu schaffen, wozu Orangerie und Lagerraum der ehemaligen Gärtnerei an die Wohnung im Erdgeschoss durch eine gläserne Laube angebunden und als eine 4m hohe Bibliothek, in die man durch eine „Kaskade“ aus Bücheregalen hinabtaucht, gestaltet wurden.
Dieses Atelier ist das Herzstück der Wohnung – der introvertierteste Raum, von Aussen durch Vorzonen wie der Laube und der Orangerie geschützt.
Entwurfsmassgebend ist der Kontrast zwischen der Struktur der Altbauwohnung, die nur saniert und an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst immer noch kleinteilig und gemütlich bleibt und der neu geschaffenen Bibliothek mit ihrer Grosszügigkeit und Modernität.

Langensteinstrasse, Umbau Wohnhaus, Zürich 2003

Umbau und Erweiterung eines Einfamilienhauses für eine Familie mit 3 Kindern. Das ursprünglich 2 geschossige Wohnhaus wurde im Dach und Untergeschoss erweitert um genügend Platz für die Familie zu bieten.
Dabei ging es ovalem darum, aus den talseitigen Kellerräumen im Untergeschoss ein vollwertiges Wohngeschoss zu machen. Dies wurde durch folgende Einriffe erreicht: Erweiterung der ehemaligen Kellertreppe zu einem vollwertigen Treppenhaus. Verbindung von zwei Einzelräumen zu einem grosszügigen offenen Raum mit ebenerdigen Bezug zum Gartenbereich. Gestalterische Einbindung der Fenster in die Hauptfassade.
Daneben wurde das Haus gesamtsaniert und ein Garagenanbau umgenutzt.

Aufstockung Langstrasse, Projektstudie 1994

Auf dem Eckgebäude Lang-/Kanzleistrasse besteht eine Ausnützungsreserve, die durch eine Aufstockung realisiert werden soll.

Die bestehende Bausubstanz soll für die Aufstockung möglichst unverändert bleiben. Die Logik der bestehenden Grundrisse wird nach oben weiter geführt. Gestalterisch wird die Aufstockung zu einem neuen, städtischen Mansardendach, das sich als leuchtender Kristall über dem bestehendem Gesimse präsentiert.

Schwimmbadstrasse Kloten, Renovation und Aufstockung eines Wohnblocks 2005

Die Auftraggeberin verlangte nach einem Konzept für eine Gesamtrenovation der Liegenschaft unter Einbezug der möglichen Zusatzausnutzung im Dachgeschoss.
Unser Konzept schlägt vor, das charakteristische Satteldach nicht ganz durch ein Attikageschoss zu ersetzen, sondern weiter zu entwickeln. Dadurch entsteht ein expressives Gebäude, das den Dachraum optimal ausnützt.