Thema: öffentliche Bauten

Turnhalle Überstorf, Wettbewerb 2014

In der bestehenden Schulanlage von Überstorf soll die bestehende Turnhalle durch einen Neubau mit zusätzlichem Mehrzwecksaal ersetzt werden.
Der Entwurf setzt ein kompaktes Bauvolumen an die ansteigende Erschliessungstrasse. Der Haupteingang liegt direkt an der Dorfstrasse und bildet zusammen mit einer Freitreppe einen neuen Haupteingang zur ganzen Schulanlage. Zwischen Schulhaus, neuer Halle und Kirche wird ein grosszügiger Raum aufgespannt, der auf verschiedenen Niveaus vom Schulhausplatz, den Aussensportanlagen und einem Spielplatz genutzt wird.

Bundesbriefmuseum Schwyz, Renovation und Umbau 2011 - 2014

Das Bundesbriefarchiv wurde 1936 eröffnet und beherbergt den Bundesbrief von 1291, weitere 15 Bündnisdokumente aus der frühesten Zeit der Eidgenossenschaft sowie eine Anzahl von Schlachtenfahnen.

Beim Umbau ging es darum, das Museum für einen modernen Betrieb zu erweitern, die Ausstellungsgegenstände mit einer zeitgemässen Szenographie neu zu präsentieren und das Gebäude technisch instand zu setzen (Erdbebensicherheit, Behindertengängigkeit, Haustechnik etc.). Das architektonische Hauptelement des Umbaus ist die neue verglaste Eingangshalle mit Cafeteria und Museumsshop. Im Erdgeschoss kommen weiter ein neuer Vortragssaal und ein Raum für Wechselausstellungen hinzu. Daneben wurde das Haus aufgefrischt, teilweise auch in die ursprüngliche Gestalt zurückgebracht.

Passerelle Torfeld Süd, Aarau, Studienauftrag 2012

Vom neuen Stadion Aarau soll eine Fussgängerbrücke in das Quartier jenseits der SBB-Gleise führen. Die Erstellung muss während des Zugbetriebs erfolgen; aus dem gleichen Grund war eine unterhaltsarme Bauweise zu wählen.

Das vorgeschlagene Bauwerk besteht aus zwei Teilen: einem rhythmisierten Stahlfachwerk und drei Brückenaufgängen aus Beton. Auf diese Weise wird die zeichenhafte Brückenkonstruktion von den etwas sperrigen und zum heutigen Zeitpunkt noch nicht ganz festgelegten Aufgängen und Liften formal getrennt.

nMBA, Wettbewerb nouveau Musée des Beaux Arts Lausanne 2004

La rive du lac, entre Ouchy et Vidy, s’est considérablement transformée au cours du temps; le lac a notamment été repoussé au moyen de remblais. Le long de la rue de Rhodanie, devant la place de Bellerive et sur le môle juste devant le chantier naval, des lignées d’arbres disposées comme des anneaux de croissance marquent les étapes de l’évolution du terrain. C’est entre ces lignées végétales que se côtoient les différents espaces: la place de Belleville – utilisée tantôt comme place du cirque, tantôt comme lunapark et tantôt pour des places de stationnement – la piscine, le chantier naval et le terrain triangulaire du futur musée s’avançant dans le lac. À l’avant de ce terrain recouvert de roseaux, se trouve le bâtiment du musée. Comme un coquillage échoué sur le rivage, il témoigne d’une relation étroite entre la berge et le lac tout en gardant et protégeant son contenu précieux.

Les généreuses salles d’exposition du musée sont sans exception orthogonales et neutres. La lumière naturelle peut être régulée, selon les besoins, par des impostes. La division des espaces est flexible, ce qui permet une présentation optimale des œuvres d’art; les salles sont repliées sur elles-mêmes, et leur atmosphère favorise ainsi la concentration sur les œuvres. Les autres espaces disposés autour de ces salles sont, par contre, modelées de façon plus expressive et séparées que par une membrane du paysage extérieur. Du côté de la ville, ils contiennent le hall d’entrée, le café et le foyer; du côté du lac, le visiteur peut se retirer, s’asseoir et se retrouver face au lac Léman et son paysage magnifique.

Par la fragilité de sa place – entre le lac et la rive – le musée s’expose comme le fait l’art. Comme l’art, cet édifice veut créer des tensions tout en fondant une atmosphère de paix et de concentration.

Oberer Graben, Projektwettbewerb Verwaltungszentrum in St. Gallen 2003

Die Aufgabe bestand darin, die bestehenden Altbauten des St. Gallischen Strassenverkehrsamtes durch zwei Neubauten zu vergrössern und zu modernisieren.

Das Projekt von HLS schafft ein neues Rückgrat, das teilweise in die Altbauten eingreifft. Treppenhäuser und Nasszellen werden so vollständig erneuert. An der Frongartenstrasse entsteht eine repräsentative Publikumszone. Die Fassaden nehmen das Thema der steinernen Verwaltungsgebäude der Jahrhundertwende auf.

Landesmuseum, Wettbewerb Zürich 2002

Das schweizerische Landesmuseum in Zürich muss renoviert und erweitert werden.

HLS schlagen an den Brückenköpfen der Sihl und Limmat je ein zeichenhaftes Gebäude vor. Der grösste Teil der neuen Ausstellungsflächen befindet sich jedoch unter dem Boden – gewissermassen als Erweiterung der bereits bestehenden Einkaufspassage des Bahnhofs. Über die neue Halle werden alle Teile des neuen Landesmuseums umklammert und direkt erschlossen. Die Parkanlage des Platzspitzes und der attraktive Übergang vom Park in den Museumshof bleiben unberührt.

Turnhalle Heinrichstrasse, Studie 2002

Für das Sport- und das Hochbauamt der Stadt Zürich sollte untersucht werden, ob auf einer engen, geometrisch unregelmässigen Parzelle ein Gebäude mit zwei Dreifachturnhallen realisiert werden kann.

Die Kernidee des Projekts besteht darin, die kleinteiligen Nebenräume (Duschen, Garderoben etc.) in ein Zwischengeschoss, dass durch Fachverträger gebildet wird, zu verlegen. Dadurch können die Turnhallen innerhalb der erlaubten Gebäudehöhen realisiert werden.

 

Orange Fabrik, Urban Entertainment Center in Zürich 5 1999/2000

Auf einer alten Industriebrache, in einer ehemaligen Giessereihalle mit imposanten Dimensionen, sollte ein neuartiger Mix aus Verkaufs- und Eventflächen realisiert werden.
Es galt in die alte Industriearchitektur eine moderne, offene und äusserst flexible Struktur zu integrieren. Generell versuchten wir durch Verschränkung von Alt und Neu Spannung zu erzeugen. So wurden um die Giessereihalle, die möglichst offen und erlebbar bleiben soll, ein Kranz aus Körpern gelegt, die die Verkaufsflächen enthalten. Diese Körper, die an den Schmalseiten in die alte Halle ragen, brechen dabei das Sakrale der überwältigenden Struktur und schaffen einen Uebergang zwischen den zwei Flügeln.
Im Äussern werden diese Körper und Teile der alten Hallenfassade von einer neuen Hülle umspannt und zusammengehalten, die als mediale Haut dient und so ein neues Label schafft. Auf allen Seiten tritt die „Orange Fabrik“ als spezielles Haus in Erscheinung.

Limmatquai, Ideenwettbewerb 1999, 6. Rang

Im Hinblick auf die Sperrung des Zürcher Limmatquais für den Autoverkehr wurde von der Stadt Zürich ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben.

Unser Vorschlag beschränkt sich nicht auf den eigentlichen Quai, sondern schlägt vor, den heute banalen mittleren Limmatraum mit drei Gebäudekörpern wieder räumlich zu gliedern:

  • Auf der Papierwerd (heutiges Globus-Provisorium) wird ein markantes Hochhaus vorgeschlagen.
  • Bei der Rudolf-Brun Brücke ein Pavillon mit zwei Indoor-Parks.
  • Das heutige Rathauskaffee wird wieder auf die gösse der ehemaligen Fleischhalle vergrössert.

Ausserdem soll die Rathausbrücke entrümpelt und wieder zum zentralen, hölzernen Platz über der Limmat werden.

Hardbrücke