Thema: Holzbau

Geerenacker, Einfamilienhaus, Gockhausen 2011-2013

Habsburgstrasse 1, Mehrfamilienhaus, Zürich 2007–2011

Eine Gruppe von kleineren Einzelhäuser sollte an der Ecke Damm-/Habsburgstrasse in Zürich-Wipkingen ersetzt werden. Auf dem Grundstück Habsburgstrasse 1 gehen HLS Architekten 2007 als Sieger aus einem Studienwettbewerb hervor.
Die Bauherrschaft legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit, Quartierverträglichkeit und Grundrissvielfalt. HLS schlagen ein vollständiges Holzgebäude mit 13 unterschiedlichen Wohnungen vor. Die Skelett-Grundstruktur erlaubt die freie Unterteilbarkeit der Geschosse. Der Längsschnitt folgt dem Profil der sanft abfallenden Habsburgstrasse, wodurch in praktisch jeder Wohnung überhohe Bereiche entstehen.
Sowohl im Innern wie auch aussen ist der Holzbau verkleidet (Schall-/Brandschutz). Die Grundstruktur bleibt aber erlebbar und trägt neben den Höhenversprüngen zur räumlichen Vielfalt der Wohnungen bei.

Resort Andermatt, Studienauftrag Villenzone 2007

Auf einem ehemaligen Waffenplatz entsteht das Ferienresort Andermatt Swiss Alps. Im Endausbau wird es über 6 Hotels, 70 Appartementhäuser und Villen sowie über eine ausgedehnte öffentliche Infrastruktur verfügen.

HLS wurden eingeladen, Vorschläge für die direkt an der Reuss liegende Villenzone zu machen. Obwohl es sich um sehr luxuriöse Villen handelt, wünschte die Bauherrschaft eine dichte Bebauung. Damit trotzdem jede Villa einen Anteil an der attraktiven Flusslandschaft für sich beanspruchen kann und möglichst viel Privatheit gewährleistet ist, schlugen HLS vor, die Villen in Dreier-Clustern zu organisieren. Jede Villa dockt hinten an einen Erschliessungsplatz an, vorne verfügt sie über eine Terrasse mit Blick auf die Reuss. Die Villen sind in den drei grössen S, M, und L konzipiert. Im Sinne der dichten Anordnung verfügen sie über ein introvertiertes Rückgrat aus Stein und eine Zimmerschicht aus Holz mit grosszügigen Öffnungen.

Roggenstrasse Zürich, Aufstockung und Verdichtung eines Industriegebäudes 1995

Das zweigeschossige Gebäude an der Roggenstrasse 5 bietet ein grosses Verdichtungspotential. Vorgeschlagen wird, das bestehende Gebäude als Schulhaus für die angrenzende Gewerbeschule weiter zu nutzen. Die darüber liegende Aufstockung soll als Holzskelettbau erstellt werden und kann flexibel mit Büros oder Wohnungen ausgebaut werden. Zusammen mit einem seitlichen Wohnneubau entsteht ein quartiertypisches, vielfältiges Gebäudekonglomerat.

Ilgenstrasse, Projektstudie, Zürich 1996

Studie für einen Ersatzneubau in Zürich-Hottingen. Es sollen grössere Wohnungen im gehobenen Standard realisiert werden. Die Räume sollen im Rohbauzustand angeboten werden; dem späteren Käufer bleiben im Innenausbau grosse Freiheiten.

Doppel-Einfamilienhaus Muri AG, 1996

Es ging darum, ein Doppelhaus zu entwerfen, dass beiden Parteien gerecht wird, obwohl die beiden Parzellen von sehr unterschiedlicher Ausrichtung und Qualität sind.
Durch die Gasse zwischen den beiden Hausteilen und den gegen Süden sich öffnenden Pultdächern entstehen spannende Ausssenräume, erlebnisreiche Hauszugänge und eine befriedigende Besonnung auch des nördlichen Hausteils. Der mehrheitlich im Hang liegende Sockel enthält die Kellerräume und Garagen, darüber liegen pavillonartig die beiden Hausteile, die als Holzleichtbauten ausgeführt wurden. In den Erdgeschossen sind die Schlafzimmer angeordnet, die grosszügigen Wohnräume mit Terrassen liegen oben und werden durch eine Küchenskulptur in einen Wohn- und einen Essbereich gegliedert.