Kategorie: Wettbewerbe

Glattpark, Studienauftrag in Zürich Opfikon 2002

Das Wettbewerbsareal grenzt an einen im Entstehen begriffenen Park mit See, der in der weiteren Peripherie der Stadt Zürich im Rahmen einer grossen Gebietsentwicklung realisiert und zu einem neuen, identitätsstiftenden Ort werden soll.

Unsere vorgeschlagene Anordnung der Gebäude erlaubt es jeder Wohnung, einerseits an der Aussicht über den See hinweg in die Parklandschaft teil zu haben, andererseits wird ihr das ganze Jahr hindurch eine optimale Besonnung  ermöglicht.

Im Vordergrund stand die Idee „Einfamilienhäuser“ auf einem Stockwerk zu realisieren, dh. Wohnungen zu konzipieren, die im Inneren eine grosse Flexibilität aufweisen und, analog dem Einfamilienhausgarten, umgeben sind von einem grosszügigen, privaten Aussenraum. Bedingt durch das hiesige Klima und den massiven Lärmimmissionen des nahen Flughafens, wurde dieser Aussenraum vollständig verglast. Die so gewonnene Raumschicht kann in jeder Jahreszeit vielfälltig genutzt werden und vergrössert und verknüpft die Wohnung mit der Landschaft.

Landesmuseum, Wettbewerb Zürich 2002

Das schweizerische Landesmuseum in Zürich muss renoviert und erweitert werden.

HLS schlagen an den Brückenköpfen der Sihl und Limmat je ein zeichenhaftes Gebäude vor. Der grösste Teil der neuen Ausstellungsflächen befindet sich jedoch unter dem Boden – gewissermassen als Erweiterung der bereits bestehenden Einkaufspassage des Bahnhofs. Über die neue Halle werden alle Teile des neuen Landesmuseums umklammert und direkt erschlossen. Die Parkanlage des Platzspitzes und der attraktive Übergang vom Park in den Museumshof bleiben unberührt.

Schwimmbadstrasse Kloten, Renovation und Aufstockung eines Wohnblocks 2005

Die Auftraggeberin verlangte nach einem Konzept für eine Gesamtrenovation der Liegenschaft unter Einbezug der möglichen Zusatzausnutzung im Dachgeschoss.
Unser Konzept schlägt vor, das charakteristische Satteldach nicht ganz durch ein Attikageschoss zu ersetzen, sondern weiter zu entwickeln. Dadurch entsteht ein expressives Gebäude, das den Dachraum optimal ausnützt.

Burgmatte, Studienauftrag Wohnüberbauung in Zürich-Riesbach 2001

Zwei skulpturale Baukörper stehen entlang der Schmalseiten des Grundstücks. Die einfache Baustruktur gliedert die Grundrisse in eine Zimmer- und eine Wohn/Essschicht. Später Veränderungen bleiben so möglich. Ein Zimmer pro Wohnung kann direkt vom Treppenhaus erschlossen werden. Die Nasszellen sind zentral an der Grenze zwischen zwei Wohnungen angeordnet. Alle Badezimmer verfügen über natürliche Belichtung und Belüftung. Die Küchen bilden mit den Wohnräumen eine Einheit, können aber auch abgetrennt werden. Die Fassaden sind nicht nach Nutzung differenziert: Ein grosszügiges Bandfenster erstreckt sich vor sämtlichen Räumen und unterstreicht so das räumliche Kontinuum innerhalb der Wohnungen.

Während die drei Obergeschosse und das Dachgeschoss grundsätzlich gleich ausgebildet sind, werden im Erdgeschoss zusätzliche, das Wohnen ergänzende, Nutzungen angeboten: Ateliers, Hobbyräume, Veloräume, Waschküchen, ein Siedlungsbüro und grosszügie Eingänge zu den Treppenhäusern. Der offene Raum unter dem westlichen, geknickten Gebäudekörper schafft zudem den Übergang vom intimeren Hofraum zu einer Vorgartenzone an der August-Forell-Strasse. Auf diese Art und Weise können problematische Erdgeschosswohnungen vermieden und eine städtebaulich befriedigende Lösung des Aussenraums angeboten werden. Die ganze Anlage erhält einen einladenden, eleganten und repräsentativen Charakter.

Hegianwand, Wettbewerb Wohnüberbauung, Zürich 1999, Ankauf

Die Bauherrschaft, eine grosse, traditionsreiche Zürcher Baugenossenschaft, stellte die Aufgabe in nächster Nachbarschaft zu ihren bereits bestehenden Siedlungen, weiteren, innovativen und flexiblen Wohnraum zu erstellen. Das Grundstück liegt leicht erhöht über der Stadt am Fusse des Üetlibergs im genossenschaftlich geprägten Friesenbergquartier. Oberhalb stehen quer zum Hang idyllische Reihenhauszeilen aus den vierziger Jahren mit niedriger Bebauungsdichte, während auf der Talseite zwei Hochhäuser mit Alterswohnungen aus den sechziger Jahren einen starken Kontrast dazu setzen. Unser Projekt versucht sowohl durch seine Volumetrie wie auch mit seinen Aussenräumen einen Übergang zwischen den beiden Nachbarn zu schaffen: Drei abgewinkelte, talwärts ansteigende Baukörper setzen einerseits die Zeilen der Reihenhaussiedlung fort, treten anderseits aber auch als prägnante Einzelbauten in Erscheinung. Die schmalen, durch Privatgärten geprägten, Räume zwischen den Reihenhauszeilen gehen über in eine terrassierte, parkartige Landschaft mit grossen Obstbäumen, um an einer geschwungenen Terrainkante über der Tiefgarrage ihren Abschluss zu finden. Mit der abgewinkelten Form der drei Bautkörper entstehen spannende Aussenräume, es lassen sich sowohl Ost/West- wie auch Nord/Süd-Wohnungen anbieten und alle Wohnungen geniessen die Aussicht Richtung Stadt und über den weiten Horizont. Eine flexible Baustruktur ermöglicht eine grosse Bandbreite an verschiedenen Wohnungstypen. Ihnen allen gemeinsam ist ein grosszügiger Wohnbereich (zum Teil mit offener Küche) der sich von Fassade zu Fassade spannt. Ein wichtiges Thema waren uns die Erschliessung und die die Übergänge von den privaten zu den öffentlichen Räumen: Man gelangt von der Hegianwandstrasse über einen geschwungenen länglichen Platz zu den drei Häusern. Aus der unter dem Platz liegenden Tiefgarage gelangt man über helle Aufgänge zu den Enden der drei Häuser. Breite Laubengänge auf der attraktiven Süd- und Ostseite der Gebäude führen zu den einzelnen, natürlich belichteten Treppenhäusern. Direkt an den Laubengängen bilden unterschiedlich nutzbare Ateliers eine ergänzung zu den unterschiedlich grossen Wohnungen.

Limmatquai, Ideenwettbewerb 1999, 6. Rang

Im Hinblick auf die Sperrung des Zürcher Limmatquais für den Autoverkehr wurde von der Stadt Zürich ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben.

Unser Vorschlag beschränkt sich nicht auf den eigentlichen Quai, sondern schlägt vor, den heute banalen mittleren Limmatraum mit drei Gebäudekörpern wieder räumlich zu gliedern:

  • Auf der Papierwerd (heutiges Globus-Provisorium) wird ein markantes Hochhaus vorgeschlagen.
  • Bei der Rudolf-Brun Brücke ein Pavillon mit zwei Indoor-Parks.
  • Das heutige Rathauskaffee wird wieder auf die gösse der ehemaligen Fleischhalle vergrössert.

Ausserdem soll die Rathausbrücke entrümpelt und wieder zum zentralen, hölzernen Platz über der Limmat werden.

ETH world, community of openness and innovation - virtueller Campus der ETH Zürich

In einem zweistufigen international ausgeschriebenen Wettbewerb für einen virtuellen Campus der ETH Zürich, ging es darum Ideen für diese Aufgabe zu entwickeln.  Als Mitglied eines interdisziplinären Arbeitsteams arbeiteten HLS die Oberflächen dieses virtuellen Campus aus und erreichten mit dem Vorschlag ‚ETHworld – beyond luxury‘ den ersten Preis.
In den folgenden Jahren wurden Pilotprojekte weiterbearbeitet und versucht die Kernelemente des Vorschlages in den virtuellen Auftritt einzubinden.

Anfang 2002 wurde entschieden, kein umfassendes Konzept für einen virtuellen Campus mehr zu verfolgen und die Arbeit nur noch in einzelnen Teilbereichen weiterzuführen. Damit schied HLS aus der Realisation aus, weil ein umfassend erkennbarer ‚virtueller Campus‘ unter dem Label ‚ETH world‘ nicht mehr angestrebt wurde.

Bostadel, Strafanstalt Zug

Aubervilliers, Paris, Europan- Wettbewerb 1995, 4.Preis