Kategorie: Wettbewerbe

Holzwerk Windisch, Gesamtleistungswettbewerb 2021

Das letzte Bauwerk im Rahmen der Umnutzung des Kunzareals steht an einer strategisch wichtigen Stelle am Eingang zum Areal. Entsprechend sollten im Erdgeschoss Publikumsnutzungen – auch in Ergänzung zum gemeinschaftlich genutzten Disellokal – angeboten werden. Der Vorschlag schlägt auf Erdgeschossebene über Rücksprünge ein Netz von Raumbezügen vor, die aus der Dichte rund um das Gebäude verschiedene, qualitativ hochwertige Aussenräume schaffen.
Beim Skelettbau handelt es sich um einen vollständigen Holzbau, der hochflexibel ist und deshalb neben den gewünschten Kleinwohnungen alternative Nutzungen ermöglicht. Das Haus ist also nicht nur technisch-konstruktiv nachhaltig sondern auch strukturell.

Küngenmatt, Studienauftrag 2021

Im Kontext der durchgrünten Gartenstadt der Nachkriegszeit sollen die drei bestehenden Wohnhäuser durch Neubauten ersetzt werden. Erlaubt ist heute eine wesentlich höhere Dichte. Die Birmensdorferstrasse stellt eine grosse  Lärmimmissionsquelle dar, ein spezieller Gebäudetyp mit tiefen Grundrissen vermag das Problem auf qualitativ hochwertige Art und Weise zu lösen und schirmt den Hof vom Lärm ab.
In den beiden Querhäusern auf dem rückwärtigen Teil der Parzelle sind Wohnungen angeordnet, die sich ebenfalls von Fassade zu Fassade erstrecken und so vielfältige Raumbezüge zwischen Innen und Aussen schaffen.

Mettmenstetten, Wohnüberbauung, Studienwettbewerb 1. Preis ab 2017

Im Schatz Bassersdorf, Studienauftrag 1. Preis 2020

Über Bassersdorf soll ein Ensemble mit Eigentumswohnungen erstellt werden. Es handelt sich um die beste Lage in Bassersdorf mit dem Wald und im Waldabstand einer grossen Freifläche im Rücken und gegen Westen der Aussicht über das Glattal.
Der Entwurf schlägt in vier Häusern Wohnungen vor, die zwischen Einfamilienhaus und Etagenwohnung oszillieren:
Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Eingang vom Garten
Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Garten oder eine grosse Dachterrasse
Es gibt kein gemeinsames Treppenhaus, nur einen Lift, der in Tiefgarage führt.
Neben dem eigenen Zugang wir die gemeinsame Tiefgarage als repräsentative Eingangshalle ausgebildet.

Glockenacker, Studienauftrag 2020

Der Glockenacker liegt dort, wo Witikon in die freie Landschaft ausläuft. Die laute Witikonerstrasse ist auf der Höhe des Projekts schon als Landstrasse und nicht als städtischer Strassenraum ausgebildet. Landschaftlich sind der Einschnitt des Stöckentobelbachs und der dahinter liegende Hügelzug der Looren prägend. Ein parkartiger Grünraum verknüpft die Bebauungen, die geprägt sind durch Zeilenbauten aus den fünfziger und sechziger Jahren.

Der Projektvorschlag nimmt diese Bebauungstruktur auf. Durch niedrigere, gestaffelte Bauten entlang der Strasse entsteht eine grosse Durchlässigkeit quer zum Hang. Von jeder Wohnung besteht Aussicht in zwei Aussenräume und über dieLandschaft bis zum Looren.

Die Konstruktion basiert auf einem einfachen und Modularen Schema. Der Holzbau wird sowohl gegen aussen wie auch in den Wohnungen zu einem sinnlichen Thema

Köchlistrasse, Wettbewerb 2019, 3. Preis

Die Quartiererhaltunszone, mit ihrer „mehrheitlich geschlossenen Bauweise von hoher Dichte des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit prägnanten Strassenräumen“ (BZO) zeigt sich an der Köchlistrasse mit ihrer Bebauung der 60er bis 80er-Jahre von ihrer heterogensten Seite. Das Fragmentarische, insbesondere in der unmittelbaren Nachbarschaft der Köchlistrasse 5/7 macht derweil die Qualität der schmalen Wohnstrasse aus; sie stellt geradezu eine Antithese zu rein neoklassizistischen Interpretationen des Themas Hofrandbebauung dar.

Der Entwurf setzt an diesem Punkt an: Die Grundstruktur basiert auf einem Raster, das an die klassizistische Typologie erinnert, wobei die Strenge des traditionellen Grundrisses aufgebrochen wird. Eine durchlässige Schotenstruktur erlaubt die verschiedensten Bezüge sowohl in Querrichtung wie auch zwischen Hof und Strasse und ermöglicht vielfältige Grundrissvarianten.

Zentrum Hombrechtikon, Studienwettbewerb 2018, 1. Preis

Hombrechtikon soll ein neues Zentrum erhalten. Statt am Dorfrand an einer Verkehrsdrehscheibe soll der neue Migros, ein Volg mit Tankstelle und andere Läden mitten im Zentrum neu gebaut werden und dabei die bereits bestehenden Läden und Restaurants ergänzen und stärken. Ein Angebot von fünfzig neuen Wohnungen soll das Zentrum zusätzlich beleben.

Hunzikerei, Wohn- und Gewerbeüberbauung, 2018

Die Bauherrin möchte ihren traditionsreichen Malerbetrieb in neuen Räumlichkeiten unterbringen und gleichzeitig ihre Grundstücke im Langstrassenquartier Zürichs mit Wohnungen verdichten.

Verlangt war eine Blockrandbebauung mit Gewerbe im Erd- und Untergeschoss (das erlaubte Maximum) und modernen Stadtwohnungen in den Obergeschossen. Der Hof soll weitgehend als Umschlagplatz für den Malerbetrieb dienen. Die Gewerbegeschosse sollen möglichst flexibel nutz- und veränderbar sein. Die Anforderungen an die „Quartiererhaltungszone“, die Gründerzeitquartiere Zürichs schützen und weiter entwickeln will, müssen erfüllt werden.

Unser Vorschlag baut auf einem Holzskelett auf, das auch in den Wohngeschossen eine Vielfalt von kompakten Wohnungen erlaubt. Der Bandraster erlaubt trotz seiner Strenge verschieden breite Zimmer und eine grosse Vielfalt an Raumkonstellationen.
Die Holzkonstruktion wird an der Strassenfassade ebenfalls thematisiert und durch eine polychrome Farbgestaltung angereichert. Es handelt sich so um den Versuch die Gründerzeitarchitektur der Umgebung auf differenzierte und durchaus üppige Art und Weise weiterzuentwickeln. Sowohl der tektonische Aufbau wie auch die Bildsprache werden Aufgenommen.

Nadelband, Ideen-/Projektwettbewerb 2018

Mit dem Bau der Limmattalbahn wird die Zürcherstrasse zur wichtigsten urbanen Achse des boomenden Limmattals. Die Stadt Dietikon hat ein Leitbild entwickelt, dass dieser Tatsache mit einer dichten Bebauung entlang der Zürcherstrasse Rechnung trägt.
Im Wettbewerb war ein Entwicklungsvorschlag für das ganze Areal (Zeitraum 20 Jahre), das einer heterogenen Besitzerschaft gehört, gefragt (Ideenperimeter). Für die südwestliche Ecke sollte ein konkretes Projekt vorgeschlagen werden, das in den nächsten fünf Jahren realisiert werden soll (Projektperimeter).

Unser Bebauungsvorschlag für den Ideenperimeter lehnt sich eng an das Leitbild an, das mit der Vision der hoch verdichteten,  sehr urban ausgestalteten Zürcherstrasse ein starke Grundlage bildet. Wir sind der Meinung, das die Vision eine heterogene, pragmatische Bebauung zulässt, die sich an der klassischen Stadt orientiert und auf der Idee von verschiedenartigen Hauseinheiten aufbaut.
Die Klammer über das ganze Areal bilden die Aussenräume: es wird ein Geflecht von verschieden ausgestalteten und bespielbaren Höfen, die teilweise Fragmente der bestehenden Bebauung miteinbeziehen, vorgeschlagen .

Im Projektperimeter schlagen wir drei leicht unterschiedlich hohe und tiefe modulare Holzbauten vor. Auf einem standartisierten Grundraster lassen sich verschiedene Typologien realisieren.

Obere Allmend – Manegg, Wohn- und Gewerbeüberbauung, Studienewettbewerb 1. Preis, ab 2017

In der Manegg, einem ehemaligen Industrieareal im Süden der Stadt Zürich, soll ein durchmischtes Stadtquartier nach den Kriterien der 2000-watt-Gesellschaft neu erstellt werden.

Auf dem letzten noch unbeplanten, schmalen Grundstück am Nordende des Areals war eine hochdichte Wohnüberbauung mit Gewerbeanteil im Erdgeschoss erwünscht. Die Überbauung ist einerseits dem Lärm der stark befahrenen Sihltalstrasse ausgesetzt, profitiert auf der Westseite dafür von der Lage direkt am Fluss.
Die Aufteilung in vier Gebäudekörper schafft einen städtebaulichen Rhythmus und Hauseinheiten, die sich an der Massstäblichkeit der anderen Bebauungen orientieren. Über einem massiven Sockel liegen acht Wohngeschosse, die sich mit der Landschaft verzahnen und trotz ihrer Grösse eine Leichtigkeit ausstrahlen sollen.