Umbau Büroräumlichkeiten
Auftraggeber: Pumpkin Film AG, Zürich
Direktauftrag
Planung, Umbau: 2000- 2001
Umbau Büroräumlichkeiten
Auftraggeber: Pumpkin Film AG, Zürich
Direktauftrag
Planung, Umbau: 2000- 2001
Wohnüberbauung in Zürich-Riesbach
Auftraggeberin: Wohnbaugenossenschaft Burgmatte, Zürich
Studienauftrag auf Einladung, 2001
Zwei skulpturale Baukörper stehen entlang der Schmalseiten des Grundstücks. Die einfache Baustruktur gliedert die Grundrisse in eine Zimmer- und eine Wohn/Essschicht. Später Veränderungen bleiben so möglich. Ein Zimmer pro Wohnung kann direkt vom Treppenhaus erschlossen werden. Die Nasszellen sind zentral an der Grenze zwischen zwei Wohnungen angeordnet. Alle Badezimmer verfügen über natürliche Belichtung und Belüftung. Die Küchen bilden mit den Wohnräumen eine Einheit, können aber auch abgetrennt werden. Die Fassaden sind nicht nach Nutzung differenziert: Ein grosszügiges Bandfenster erstreckt sich vor sämtlichen Räumen und unterstreicht so das räumliche Kontinuum innerhalb der Wohnungen.
Während die drei Obergeschosse und das Dachgeschoss grundsätzlich gleich ausgebildet sind, werden im Erdgeschoss zusätzliche, das Wohnen ergänzende, Nutzungen angeboten: Ateliers, Hobbyräume, Veloräume, Waschküchen, ein Siedlungsbüro und grosszügie Eingänge zu den Treppenhäusern. Der offene Raum unter dem westlichen, geknickten Gebäudekörper schafft zudem den Übergang vom intimeren Hofraum zu einer Vorgartenzone an der August-Forell-Strasse. Auf diese Art und Weise können problematische Erdgeschosswohnungen vermieden und eine städtebaulich befriedigende Lösung des Aussenraums angeboten werden. Die ganze Anlage erhält einen einladenden, eleganten und repräsentativen Charakter.
1999/2000, Auftraggeberin: Genossenschaft Migros Zürich, Direktauftrag
mit Ralph Nicotera, Raumgestaltung, Zürich
Auf einer alten Industriebrache, in einer ehemaligen Giessereihalle mit imposanten Dimensionen, sollte ein neuartiger Mix aus Verkaufs- und Eventflächen realisiert werden.
Es galt in die alte Industriearchitektur eine moderne, offene und äusserst flexible Struktur zu integrieren. Generell versuchten wir durch Verschränkung von Alt und Neu Spannung zu erzeugen. So wurden um die Giessereihalle, die möglichst offen und erlebbar bleiben soll, ein Kranz aus Körpern gelegt, die die Verkaufsflächen enthalten. Diese Körper, die an den Schmalseiten in die alte Halle ragen, brechen dabei das Sakrale der überwältigenden Struktur und schaffen einen Uebergang zwischen den zwei Flügeln.
Im Äussern werden diese Körper und Teile der alten Hallenfassade von einer neuen Hülle umspannt und zusammengehalten, die als mediale Haut dient und so ein neues Label schafft. Auf allen Seiten tritt die „Orange Fabrik“ als spezielles Haus in Erscheinung.
Wohnüberbauung
Auftraggeberin: Familienheim-Genossenschaft, Zürich
Wettbewerb auf Einladung, 1999, 4. Rang, 1. Ankauf
Landschaftsarchitekten: planetage gmbh, Zürich
Die Bauherrschaft, eine grosse, traditionsreiche Zürcher Baugenossenschaft, stellte die Aufgabe in nächster Nachbarschaft zu ihren bereits bestehenden Siedlungen, weiteren, innovativen und flexiblen Wohnraum zu erstellen. Das Grundstück liegt leicht erhöht über der Stadt am Fusse des Üetlibergs im genossenschaftlich geprägten Friesenbergquartier. Oberhalb stehen quer zum Hang idyllische Reihenhauszeilen aus den vierziger Jahren mit niedriger Bebauungsdichte, während auf der Talseite zwei Hochhäuser mit Alterswohnungen aus den sechziger Jahren einen starken Kontrast dazu setzen. Unser Projekt versucht sowohl durch seine Volumetrie wie auch mit seinen Aussenräumen einen Übergang zwischen den beiden Nachbarn zu schaffen: Drei abgewinkelte, talwärts ansteigende Baukörper setzen einerseits die Zeilen der Reihenhaussiedlung fort, treten anderseits aber auch als prägnante Einzelbauten in Erscheinung. Die schmalen, durch Privatgärten geprägten, Räume zwischen den Reihenhauszeilen gehen über in eine terrassierte, parkartige Landschaft mit grossen Obstbäumen, um an einer geschwungenen Terrainkante über der Tiefgarrage ihren Abschluss zu finden. Mit der abgewinkelten Form der drei Bautkörper entstehen spannende Aussenräume, es lassen sich sowohl Ost/West- wie auch Nord/Süd-Wohnungen anbieten und alle Wohnungen geniessen die Aussicht Richtung Stadt und über den weiten Horizont. Eine flexible Baustruktur ermöglicht eine grosse Bandbreite an verschiedenen Wohnungstypen. Ihnen allen gemeinsam ist ein grosszügiger Wohnbereich (zum Teil mit offener Küche) der sich von Fassade zu Fassade spannt. Ein wichtiges Thema waren uns die Erschliessung und die die Übergänge von den privaten zu den öffentlichen Räumen: Man gelangt von der Hegianwandstrasse über einen geschwungenen länglichen Platz zu den drei Häusern. Aus der unter dem Platz liegenden Tiefgarage gelangt man über helle Aufgänge zu den Enden der drei Häuser. Breite Laubengänge auf der attraktiven Süd- und Ostseite der Gebäude führen zu den einzelnen, natürlich belichteten Treppenhäusern. Direkt an den Laubengängen bilden unterschiedlich nutzbare Ateliers eine ergänzung zu den unterschiedlich grossen Wohnungen.
Verdichtungsstudie für ein Industrieareal im Zürcher Kreis 5
Studie 1995
Das zweigeschossige Gebäude an der Roggenstrasse 5 bietet ein grosses Verdichtungspotential. Vorgeschlagen wird, das bestehende Gebäude als Schulhaus für die angrenzende Gewerbeschule weiter zu nutzen. Die darüber liegende Aufstockung soll als Holzskelettbau erstellt werden und kann flexibel mit Büros oder Wohnungen ausgebaut werden. Zusammen mit einem seitlichen Wohnneubau entsteht ein quartiertypisches, vielfältiges Gebäudekonglomerat.
1997/1998 bis Baubewilligung, Direktauftrag
2002/2003 Realisation in abgeänderter Form durch Gazzaniga & Ceccolini Architetti
Die Parzellen links und rechts der idyllischen Neumünsterallee müssen als Teil eines grösseren Villen-Gebiets gesehen werden, das sich insbesondere Richtung See weit über die Zollikerstrasse hinaus erstreckt und dort bedeutende Denkmäler wie die Villa Bleuler oder den Seeburgpark miteinschliesst. Es bietet sich über die Grundstücksgrenzen hinweg der Eindruck einer zusammenhängenden Parklandschaft mit – mehr oder weniger – herrschaftlichen Stadtvillen.
Das Grundstück Neumünsterallee 12/14 gehört in dieser Umgebung zu den grösseren Parzellen, so dass sich zwischen dem Haus 12 und dem Nachbarn Nummer 16 in der Abfolge der Häuser entlang der Allee eine Lücke auftut, die heute durch ein Garagengebäude und einen Gemüsegarten eingenommen wird. Der Gemüsegarten mit der Remise bildet ein Plateau, das vorne gegen den Park durch ein Mäuerchen, gegen die Villa durch eine Hecke und einen Geländesprung begrenzt wird.
Mit dem auf diesem Plateau geplanten Gebäude wird die Reihe der Villen an der Neumünsterallee ergänzt. Wir haben versucht, die für uns zentralsten Elemente der bestehenden städtebaulichen Struktur in unser Projekt einfliessen zu lassen, so die Position der Häuser unmittelbar auf der Baulinie entlang der Neumünsterallee, ein gegliederter, skulpturaler Baukörper und der seitlich angeordnete Zugang zum Haus über eine gekieste Vorfahrt. Anders als unsere Vorfahren um die Jahrhundertwende mussten (oder durften) wir uns mit einer bereits gewachsenen Parklandschaft auseinandersetzen. Ein wichtiger Aspekt während des Entwurfs war deshalb der Bezug zur bestehenden Bepflanzung des Gartens, insbesondere zu der sehr dominanten Hängebuche genau vor dem Neubau. Alle Wohnungen spielen mit diesem Baum, indem sie Ausblicke sowohl in die Gartenräume links wie rechts von der Buche lenken oder gar unter ihr hindurch wie in der Erdgeschosswohnung. Auch die von der Neumünsterallee zur Zollikerstrasse sanft abfallende Topografie floss in unser Projekt mit ein. Anders als etwa bei der Villa Stockar (Neumünsterallee 12), die durch einen mächtigen Sockel und einen Kiesstreiffen sich klar vom Garten abhebt, passt sich unser Projekt insbesondere im Schnitt dem Terrain an und versucht so auch im Inneren die Parklandschaft spürbar zu machen. Von ihren klassizistischen Nachbarhäusern unterscheidet sich unsere Villa auch durch ihre fliessende innere Raumaufteilung. Die Wohnungen entwickeln sich nicht in erster Linie um einen Zentralraum, sondern sind in Raumschichten gedacht, die sich sowohl gegen den Garten immer weiter öffnen – durch zunehmende Raumhöhen wie auch durch grössere und zahlreichere Fenster – wie auch im Innern Durchblicke und Bezüge herstellen.
Umgestaltung Limmatquai/Rathausbrücke, Zürich
Ideenwettbewerb 1999
Mitarbeit: Harm Lux, Tobias Eugster, Tibor Joanelli
Auftraggeberin: Stadt Zürich
Im Hinblick auf die Sperrung des Zürcher Limmatquais für den Autoverkehr wurde von der Stadt Zürich ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben.
Unser Vorschlag beschränkt sich nicht auf den eigentlichen Quai, sondern schlägt vor, den heute banalen mittleren Limmatraum mit drei Gebäudekörpern wieder räumlich zu gliedern:
Ausserdem soll die Rathausbrücke entrümpelt und wieder zum zentralen, hölzernen Platz über der Limmat werden.
Projektstudie 1996
Auftraggeberin: privat
Studie für einen Ersatzneubau in Zürich-Hottingen. Es sollen grössere Wohnungen im gehobenen Standard realisiert werden. Die Räume sollen im Rohbauzustand angeboten werden; dem späteren Käufer bleiben im Innenausbau grosse Freiheiten.
Zweistufiger Internationaler Ideenwettbewerb, 1. Preis
Auslober: ETH Zürich
Team bestehend aus MitLinks AG, HLS Architekten, l’altro und Daniel Erni
2000
In einem zweistufigen international ausgeschriebenen Wettbewerb für einen virtuellen Campus der ETH Zürich, ging es darum Ideen für diese Aufgabe zu entwickeln. Als Mitglied eines interdisziplinären Arbeitsteams arbeiteten HLS die Oberflächen dieses virtuellen Campus aus und erreichten mit dem Vorschlag ‚ETHworld – beyond luxury‘ den ersten Preis.
In den folgenden Jahren wurden Pilotprojekte weiterbearbeitet und versucht die Kernelemente des Vorschlages in den virtuellen Auftritt einzubinden.
Anfang 2002 wurde entschieden, kein umfassendes Konzept für einen virtuellen Campus mehr zu verfolgen und die Arbeit nur noch in einzelnen Teilbereichen weiterzuführen. Damit schied HLS aus der Realisation aus, weil ein umfassend erkennbarer ‚virtueller Campus‘ unter dem Label ‚ETH world‘ nicht mehr angestrebt wurde.