Städtische Wohn- und Geschäftsüberbauung Hornbach, Zürich
Studienwettbewerb auf Einladung 2011
Ausloberin: Stadt Zürich
Städtische Wohn- und Geschäftsüberbauung Hornbach, Zürich
Studienwettbewerb auf Einladung 2011
Ausloberin: Stadt Zürich
Wettbewerb auf Einladung für die Baufelder A, B3 Süd und B4 Süd, 2011
Auftraggeberin: Marazzi Generalunternehmung AG in Zusammenarbeit mit den Wohnbaugenossenschaften GBMZ, Hofgarten und WOGENO sowie der Stiftung für kinderreiche Familien, Zürich
83 Wohnungen und Ateliers (Baufeld A)
Baufeld A: 1. Preis ex aequo, Überarbeitung 2012
Das Areal der ehemaligen Sihl-Papier-Fabrik ist eine der letzten grossen Industriebrachen der Stadt Zürich und soll in den nächsten Jahren in Etappen zu einem dichten Stadtquartier umgebaut werden. Für die drei Baufelder, die für den gemeinnützigen Wohnungsbau reserviert sind, wurde im Winter 2011/12 ein Architektur-Wettbewerb durchgeführt. Auf dem schmalen Baufeld A zwischen der Allmendstrasse und der Sihltalbahn konnte HLS die Konkurrenz ex aequo mit em2n Architekten für sich entscheiden. Nach einer Überarbeitungsrunde haben sich die Genossenschaften für das Projekt von em2n entschieden.
Gefragt waren wirtschaftliche Grundrisse, die eine Antwort auf die schwierige Lärmsituation entlang der Allmendstrasse finden und ein Erdgeschoss, dass zwischen der Strasse, der Bahnhaltestelle und dem Innern des neuen Quartiers zu vermitteln weiss. HLS schlagen ein Gebäude vor, dass sowohl durch seine Kubatur wie auch durch die Materialisierung mit Klinker ein starkes Zeichen am Eingang zu Green City setzt. Die Wohnungen spielen mit der Zweiseitigkeit: Die Wohnräume öffnen sich über Balkone gegen die ruhigere Ostseite – gegen die Abendsonne und die Flanken des Üetlibergs schweift der Blick durch ein grosses Panoramafenster.
Neubau mit 13 Wohnungen
Habsburgstrasse 1, 8037 Zürich
Auftraggeberin: Privat
Wettbewerb auf Einladung 2007, 1.Preis
Planung 2007–2009, Realisation 2009–2011
Bezug Februar 2011
Bausumme BKP1–5: 5.7 Mio. CHF
Hauptnutzfläche HNF: 1’330m2
Eine Gruppe von kleineren Einzelhäuser sollte an der Ecke Damm-/Habsburgstrasse in Zürich-Wipkingen ersetzt werden. Auf dem Grundstück Habsburgstrasse 1 gehen HLS Architekten 2007 als Sieger aus einem Studienwettbewerb hervor.
Die Bauherrschaft legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit, Quartierverträglichkeit und Grundrissvielfalt. HLS schlagen ein vollständiges Holzgebäude mit 13 unterschiedlichen Wohnungen vor. Die Skelett-Grundstruktur erlaubt die freie Unterteilbarkeit der Geschosse. Der Längsschnitt folgt dem Profil der sanft abfallenden Habsburgstrasse, wodurch in praktisch jeder Wohnung überhohe Bereiche entstehen.
Sowohl im Innern wie auch aussen ist der Holzbau verkleidet (Schall-/Brandschutz). Die Grundstruktur bleibt aber erlebbar und trägt neben den Höhenversprüngen zur räumlichen Vielfalt der Wohnungen bei.
Ersatzneubau einer Siedlung mit ca. 180 Wohnungen
Bauherrschaft: Baugenossenschaft ASIG, Zürich
Studienwettbewerb auf Einladung, 2011
Kontext
Drei städtebauliche Entwicklungslinien fliessen zusammen: Der Erholungsraum der Glatt, die Gartenstadt Schwammendingen, das Entwicklungsgebiet Leutschenbach.
Der Verbindung nach Leutschenbach über die Bahn wird ein grosses Potential zugetraut. Die Stadt wird die Wallisellenstrasse zum städtischen Boulevard aufwerten.
Städtebau: Plätze, Wegnetze, Höfe
Das Areal wird in fünf Baufelder aufgeteilt. Ein othogonales Netz von Strassen und Wegen ordnet das Gebiet und fasst die Baufelder. Zusätzlich rhythmisieren drei Plätze den Raum zwischen den Baufeldern und schaffen Verbindungen zum städtischen Umfeld.
Städtebau: Strategie
Die Einteilung in fünf Baufelder ist aber auch strategisch im Sinne eines sich mit der Zeit realisiernden Masterplans zu verstehen. Im Hinblick auf den langen Realisierungshorizont sind verschiedenartige Projekte denkbar.
Baufeld, Nachbarschaft
Die Gebäude werden direkt von den umliegenden Wegen und Strassen erschlossen. Im Innern schaffen ein oder mehrere Höfe mit intimem Charakter kleinräumige Nachbarschaften.
Grünräume, Vegetation
Zwei unterschiedliche Vegetationstypen treffen aufeinander: In Gruppen angeordnete Bäume mit gefiedertem Blattwerk reflektieren die Auenlandschaft der Glatt. Im Kontrast dazu stehen die Erschliessungswege in der Siedlung: Sie werden von linear und regelmässig angeordneten Einzelbäumen mit gelapptem Blattwerk begleitet. Locker gruppierte Hofbäume setzen mit ihren prägnanten Blüten, Fruchtständen und Herbstfärbung jahreszeitliche Akzente.
Haus, Wohnung
Die Gebäude reagieren innerhalb des klaren Musters der Baufelder flexibel und verspielt auf die jeweiligen äusseren Einflüsse (insbesondere den Lärm). Mit einem Muster von grossen quadratischen Räumen werden grosszügige, flexible, gut möblierbare Wohnungen generiert. Der Akzent wird auf Nutzungsneutralität und vielfältige Raumsequenzen gelegt.
Ersatzneubau Wohnsiedlung Hausäcker, 8048 Zürich
Auftraggeberin: Baugenossenschaft Graphika, Zürich
Wettbewerb auf Einladung, 2005, 1. Preis
Ausführung in 2 Etappen, 2007- 2010
79 Wohnungen, 1 Pflegewohngruppe (Stadt Zürich)
Hauptnutzfläche (SIA 416): 7’703m2
Baukosten BKP 1-5: 28.2 Mio CHF
Städtebaulich wird die ortstypische heterogene Bebauungsweise aufgenommen und fortgeführt. Durch Stellung und Formgebung der Gebäude ergeben sich fliessende Aussenräume und können baurechtliche Abstände minimiert werden. Die sich verengende und weitende Bewegung des Aussenraumes erzeugt Spannung und Abwechslung. Zwei Platzräume entstehen, die thematisch verschieden genutzt werden können und die bestehenden Gebäude in die Anlage einbinden. Dem Fussgänger und Bewohner eröffnen sich vielfälltige Sichtachsen und Ausblicke durch die Siedlung hindurch in das Quartier hinaus.
Das Aussenraumkonzept wird auf den Grundriss, respektive den Wohnraum übertragen. Schlafräume, Nasszellen und Treppenhäuser bilden Zimmerpakete, die einen fliessenden Raum fassen, bestehend aus Entree, Küche, Wohnraum und Balkon. Diese Typologie zeigt sich in allen Wohnungsgrundrissen. Durch die Gebäudegeometrien ergibt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Wohnungen.
Neubau von 42 Wohnungen in 6926 Montagnola
Arbeitsgemeinschaft mit Ammann Architetti, Verscio/Zürich
Auftraggeberin: Immobiliare Campagnona SA, 6900 Lugano
Studienwettbewerb, 2003/4, 1. Preis
Baubeginn 1. Etappe 2011
Bausumme 31Mio CHF (BKP 1-4)
Volumen 42‘500m3 (SIA 116)
Das unbebaute Grundstück liegt an einem steilen Osthang mit herrlicher Sicht auf den Golf von Lugano. Da das Grundstück nicht erschlossen ist, bildet die Erschliessung einen entscheidenden Aspekt des Entwurfes. Terrassen aus Natursteinmauern sollen das strukturierende Element der Überbauung bilden. Sie stellen einerseits einen Sockel dar, auf denen die Gebäude sitzen, andererseits dienen sie als Wegführung durch die Anlage. Die Tiefgarage folgt dieser Erschliessung und versteckt sich in einem zusammen hängenden Sockel unter den sechs weit gehend identischen Gebäuden. Drei Häuser werden für Stockwerkeigentum gebaut, drei mit leicht komprimierten Grundrissen mit Mietwohnungen.
Innerhalb der Wohnungen betont das umlaufende Fensterband die Horizontale und fasst so die fantastische Aussicht. Der grösste Teil der Wohnungen ist dreiseitig orientiert und erhält so auch möglichst viel Abendsonne. Die Grundrisse werden einerseits durch einen fliessenden Hauptraum bestimmt, anderseits besteht eine klare Unterteilung in einen Tag- und einen strikt privaten Nachtbereich. Es besteht eine grosse Nutzungsflexibilität. Vor allem bei den Stockwerkeigentumswohnungen lässt die Baustruktur auch eine grosse Planungsflexibilität zu.
3 Bebauungsstudien für unbebaute Parzellen, 2002
Auftraggeberin: Hochbauamt der Stadt Zürich
Für drei unbebaute Landreserven der Stadt Zürich sollte das Bebauungspotential ermittelt werden.
Wohnüberbauung mit gewerblichen Nutzungen
Bauherrschaft: Genossenschaft Kalkbreite und Stadt Zürich
offener Projektwettbewerb, 2008/09, 7. Platz
In einem vom Verkehr umbrandeten Geviert zwischen der Badenerstrasse, der der Kalkbreitestrasse und der linksufrigen Seebahn wird eine urbane Grossform vorgschlagen. Von Aussen zeigt sich der Entwurf als grossmassstäbliche Figur. Durch eine öffentliche Treppe gelangt man auf das Dach der unter dem Hof liegenden Tramhalle in eine Gegenwelt: einen ruhigen, grünen Dschungel.
Die Bewohner gelangen entweder über den Hof und rundum laufenden Laubengängen zu ihren Wohnungen. Oder sie benutzen auf Strassenniveau die Hauseingänge und gelangen mit dem Lift direkt zu ihren Wohngeschossen. Die Laubengänge dienen neben ihrer Funktion als Wohnungserschliessungen verschiedenen Zwecken: sie sind eine horizontal und vertikal verknüpfte Begegnungszone, sie dienen als Filter zum halböffentlichen Hof, im Sommer sind sie Brise-Soleil. Zusammen mit den frei unterteilbaren Geschossen ermöglichen sie grösstmögliche Flexibilität und somit Nachhaltigkeit.
Bebauungsstudie, Bewerbungsbroschüre 2012
Auftraggeberin: Baugenossenschaft homelab
Das schmale und steile Grundstück bei der Fabrik Am Wasser nahe der Limmat wurde von der Stadt Zürich für Baugenossenschaften im Baurecht ausgeschrieben.
HLS haben für die Genossenschaft homelab in diesem Zusammenhang eine Bebauungsstudie und die Bewerbungsbroschüre für die Parzelle erstellt.
Ersatzneubau einer Wohnsiedlung mit 102 Wohnungen
Bauherrschaft: Baugenossenschaft Waidmatt, Zürich
Studienwettbewerb auf Einladung, 2007/ 2008, 2. Preis
Städtebau
Unsere Bebauung unternimmt den Versuch in dem heterogenen Umfeld eine eigenständige Figur zu bilden, die sich gleichzeitig auch mit den benachbarten Räumen und Bauten verschränkt. Durch die Gebäudestellung ergibt sich ein fliessender Aussenraum, der sich mal weitet, mal verengt, Übergänge bildet und die charakteristische Durchlässigkeit des Quartiers aufnimmt. So weicht zum Beispiel das Gebäude zur Stadt hin leicht aus der Strassenflucht zurück, reagiert auf den anstossenden städtischen Raum und leitet über in den intimeren Siedlungsraum. Vielfälltige Sichtachsen und Ausblicke eröffnen sich dem Fussgänger und Bewohner.
Eine Abfolge von Plätzen unterschiedlichster Grösse und Lage strukturiert den Siedlungsraum, setzt Schwerpunkte und soll eine grosse Nutzungsvielfallt für die Bewohner und das genossenschaftliche Leben bieten.
Wohnungstypologien
Um den Gedanken der Gartenstadt zu unterstützen und eine grosse Vielfallt an Wohnungen anbieten zu können, werden in den Gartengeschossen Duplexwohnungen vorgeschlagen. 30% aller Wohnungen erhalten dadurch einen eigenen Garten. Darüber liegen die Stockwerke mit Geschosswohnungen in unterschiedlichster Grösse (Planungsflexibilität, respektive Schaltbarkeit der Zimmer).
Auf der Nordseite der Zeilenbauten liegt im Erdgeschoss jeweils eine Nutzungsschicht mit Erschliessung, Velo- und Kinderwagenräumen. Auf der Südseite, der Gartenseite, liegen die Duplexwohnungen, die je nach Lage, mal den Wohnraum im Gartengeschoss, mal, auch aus Gründen des gesetzlichen Lärmschutzes, im Obergeschoss haben. Durch das Herausschieben eines Zimmers aus dem Gebäudekörper erhalten diese Wohnungen im Wohngeschoss eine Terrasse und gleichzeitig wird der Grundriss mit dem Gartenraum verzahnt. Die Idee des Reihenhauses wird verdeutlicht. Die Möglichkeit des Zuganges auf beiden Geschossen erhöht die Nutzungsmöglichkeiten dieser Wohnungen.
Aussenraum
Der Aussenraum bietet Orte unterschiedlicher Nutzungen, Atmosphären und Bezüge. Die Anordnung des Wegesystems erreicht neben effizienter Erschliessung der Adressen eine Markierung dieser Aufenthaltsräume und ihre Verwebung.
Die Vegetation unterstützt die gestalterische Gesamtidee. Grossbäume bilden das räumliche Gerüst für eine vielfältige, gartenstadt-inspirierte Auswahl blühender Sträucher und Hecken. Vier Zeilen von Blauglockenbäumen akzentuieren die gemeinschaftlichen Flächen, Chinesische Birnen fassen die Furttalstrasse.
Sequenz von Gemeinschaftsräumen:
Den Auftakt der Siedlung aus Richtung Furttalstrasse, Wehntalerstrasse, und Tram-/ Bushaltestelle bildet ein baumbeschützter erhobener Bereich, der sich als Treffpunkt und Vorplatz der Atelier- und Gewerberäume anbietet.
Ein Platz im Zentrum, zugleich Durchgangsraum und Aufenthaltsort, verbindet Wohnhäuser, Stadt, Sondernutzungen und Gemeinschaftsraum. Eine aufgeklappte Sitz-kante unter malerischen, mehrstämmigen Trompetenbäumen bildet darin einen intimen Ruhepunkt aus. Ein bodenbündiges Wasserelement belebt den Platz und lässt gleichzeitig Raum für grössere Anlässe.
Die Haupterschliessung wird zur internen Spielstrasse. Eine Erweiterung des Weges am Westrand der Siedlung dient als Kleinkinderspielplatz mit Fallschutz; ein infor-meller Bereich am Südrand zum Grillieren und als Spielplatz für ältere Kinder.
Privatgärten:
Die Eingangsbereiche- und Wege auf der Nordseite der W-O liegenden Zeilen werden durch lineare, fassadenparallele Schnitthecken betont. Hierzu kontrastierend sind die Schnitthecken auf der Südseite als Gärten trennende Elemente quer zu den Häusern angeordnet.
Die Gärten schliessen im Süden mit einer weichen Kante von 1.5-5m hohen und breiten Sträuchern verschiedener Blüten-, Laubfarbe und Wuchsform.